Sonntag, 13. Januar 2013

Gesundheit 1. Teil

Gesundheit ist der Grundstein des Lebens .

Aber was wenn es einem schlecht geht - über Jahre und man eigentlich denkt nichts wirkliches dagegen tun zu können.
Vieles hab ich gelesen und recherchiert, mich versucht im Internet schlau zu machen, weil ich das Gefühl hatte keiner kann mir helfen.

Es gibt fast immer eine Lösung.

Also um es mal vorweg zu nehmen, ich war nicht sterbenskrank, zum Glück, 
aber meine Lebensqualität hat es sehr eingeschränkt.

Laktoseintolleranz & Fruktoseintolleranz! 
( nein das war es nicht nur )

Angefangen hat es schon vor mindestens 15 Jahren, genau weiß ich es gar nicht mehr.
Es kam schleichend und hat sich immer mehr gesteigert.
Vor ca. 5 Jahren hat mir laut Test der Arzt Laktose und Fruktoseintolleranz ausgesprochen. o.k. es gibt heut so viele Lebensmittel die Laktosefrei sind und mit der Fruktose hab ich mich durch´s Internet auch etwas schlau gemacht.
Natürlich gibt´s auch viiiiiiel Leselektüre zu kaufen.
Also hab ich meine Ernährung umgestellt . Ich hab Laktosefreie Produkte eingekauft und komplett auf jegliche Fertigprodukte verzichtet. Obst und Salat gab´s nur noch in kleinen Mengen und nur die dafür vorgesehen waren einigermaßen verträglich zu sein.
Gesüßt wurde wenn dann nur mit Traubenzucker.
Alles in allem anfangs etwas besser. Doch dann vor ca.3Jahren wurde es um so schlimmer als je zuvor.
Jeder Tag wurde zum Spießrutenlauf - was esse ich heute - was koch ich morgen und meine Famillie wollte sich natürlich normal ernähren. Die Bauchkrämpfe im wechsel mit Durchfall und Verstopfung wurden immer schlimmer und alltäglich. Egal ob laktosefrei, fast ungewürtzte Speisen  oder alles andere wurde zur Qual.
Famillienfeste, feiern und essen gehen waren ganz furchtbar.
Überall hatte ich das Gefühl ich müsse mich rechtfertigen weil ich meistens nur wenig oder gar nichts gegessen habe. Bei manchen hatte ich das Gefühl nur noch belächelt zu werden - macht sie schon wieder Diät!!! Aber es kam so weit das ich kaum das ich etwas gegessen hatte zur Toilette musste oder gleich nachhause da die Krämpfe und die Übelkeit mit Schweißausbrüchen nicht auszuhalten war. Irgendwann bin ich dann kaum noch irgendwo hin gegangen und hab mich regelrecht daheim verkrochen. 

So konnte es nicht weitergehen und Dank einer Freundin bin ich bei einer Ernährungsmedizinerin gewesen.
Zum Glück!

Für heute möchte ich euch mit zu langen Texten verschonen, aber wem es ähnlich geht bitte dran bleiben, denn was ich weiterhin zu erzählen habe könnte für manch Betroffenen vielleicht sehr nützlich sein.

 Liebe Grüße eure Andrea.





 


3 Kommentare
  1. Liebe Andrea,
    nein, ich bin nicht von der Krankheit betroffen, daber es macht mich unheimlich betroffen, was Du da durchleiden musstest.
    Man liest immer davon, ich kenne aber keinen, der es so schlimm hat, wie Du es beschreibst.
    Du siehst auf Deinen Bildern immer so fröhlich aus, aber mann sieht ja nicht in einen hinein.
    Ich bin neugierig, wie Du das auf die Reihe bekommen hast und bleibe dran, versprochen.
    Dir einen sonnigen Tag, ganz ganz liebe Grüße, Nicole

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  2. Liebe Andrea
    Ja, das würde man dir gar nicht geben wenn man dich auf Bildern sieht. Aber eben man sieht nicht in die Menschen hinein... Da hast du eine schlimme Zeit durchgemacht und das über Jahre! Mich interessiert es sehr, wie du wieder zu einem normalen Alltag zurückgefunden hast.
    Ich wünsche dir noch einen gemütlichen Sonntag!
    Viele Grüsse
    Moni

    PS: Danke für deinen lieben Kommentar, habe mich sehr gefreut!

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  3. Oh, du armes Hascherl... ich kenn das seit über 30 Jahren... Lactose, Glukose,Gluten, Lebensmittelallergien...Ist nicht lustig, mein Nachtisch ist Imodium lingual... Mousse au chocolade wär mir lieber... Über die Jahre und Jahrzehnte richtet man sich damit ein. Ich wünsch dir gute Besserung...bzw. weniger Symptome!

    LG Beate

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...wenn ihr mir etwas nettes schreiben wollt...

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